
Woche der Religionen 2025
„Wie gehen wir mit Verlust, Abwesenheit und Sehnsucht um?“
Fünf Tage – viele Perspektiven – Hoffnung findet immer ihren Weg
Zum dritten Mal lädt die Kommunale Ökumene Treptow-Köpenick zu einer interreligiösen Woche ein. Fünf Tage lang kommen Menschen unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen zusammen, um sich mit vielfältigen Wegen der Verarbeitung von Verlust, Abwesenheit und Sehnsucht auseinanderzusetzen.
Durch Musik, Spaziergänge, Gespräche und kreative Workshops für alle Altersgruppen entdecken wir gemeinsam, wie aus dem Negativen das Positive entstehen kann. Der thematische Rahmen durchzieht das gesamte Programm – von spirituellen Impulsen über Erzählrunden bis hin zu Mitmachformaten für Klein und Groß.
Du bist herzlich willkommen!
Mittwoch
09.07.
Nipkowstr. 15/19,
12489 Berlin
17:00-17:30
Komm ins Gespräch
mit den
teilnehmenden
Gemeinden und
Organisationen
17:30-18:00
Grußworte und
Gebete der Religionen:
Buddhismus,
Christentum,
Hinduismus, Islam,
Judentum
18:30-19:00
PAUSE
Mit kleinem Imbiss
19:00-20:00
Eine musikalische
Brüke zwischen
Christentum und
Judentum
20:00-20:30
Inspirierend vom
Konzert und
geleitet von
Studierenden und
Prof. Dr. Funk der
KHSB
Donnerstag
10.07.
Baumschulenstr. 82-83,
12437, Berlin
16:00-18:00
Verlust – Neuanfang
– Hoffnung? Wie
geht das und was
braucht es dafür?
Geleitet vom
Integrationsbüro
und Kieztandem
17:00-19:00
Ein Kochworkshop
für Jung und Alt: Mit
Achtsamkeit
schmeckt es noch
besser
18:00-20:00
KRANKHEIT UND
LEID AM
KRANKENBETT
Unsere Seelsorge
unterstützt Sie bei
der Suche nach Ihren
persönlichen
Kraftquellen.
Mit Schwester Dr.
Beate Glania
Freitag
11.07.
Sterndamm 90/94,
12487, Berlin
17:00-19:00
Abrahamitischer
Dialog über
Verlust und Trost
17:00-19:00
WIE ERZÄHLT
MAN VOM LICHT IN
DER
DUNKELHEIT?
Ein kreativer
Schattentheater-
Workshop
für Kinder
19:00-20:30
MUSIKALISCHE
REISE: KURDISCHE
KLÄNGE &
ABENDESSEN
Genießen Sie einen
Abend mit kurdischer
Musik von Koma
Reng, begleitet von
einem gemeinsamen
Essen in gemütlicher
Atmosphäre.
Samstag
12.07.
Lindenstr. 43,
12555, Berlin
11:00-13:00
SPAZIERGANG
DURCH
ABWESENDE
GESCHICHTE
Religiöse
Gemeinschaften
zwischen Verfolgung,
Widerstand und
gelebtem Glauben.
in Kooperation mit den Museen Treptow-Köpenick
13:00-14:30
MITTAGSSUPPE
MIT
ÖKUMENISCHE
M AUSTAUSCH
Wir formulieren
Ideen für zukünftige
Projekte der
Kommunale
Ökumene – aus den
Gemeinden heraus
(Interreligiöser
Dialog und Globales
Lernen)
Arndtstraße 11-15,
12489 Berlin
15:00-17:00
Ein Raum zum
Nachdenken über die
eigene Beerdigung
mit Pfarrerin Maike
Schöfer
Sonntag
13.07.
Deulstraße 16,
12459, Berlin
13:00-15:00
Bringt bitte eure Matten mit.
15:00-17:00
TRIALOG
ZWISCHEN OST
UND WEST
AUS DER LEERE
IN DIE FÜLLE
3 Religionen, 3 Texte,
1 Thema – Wie gehen
Hindus, Buddhisten
und Christen mit
Defizit und Leid um?
15:00-17:00
Geführte
Achtsamkeitsübungen
ab 4 Jahren.
Bitte bringt eure
Matten mit.
17:30-19:00
Festliches
Abschlusskonzert mit
hinduistischer Musik
Mittwoch
09.07.
Nipkowstr. 15/19,
12489 Berlin
17:00-17:30
Komm ins Gespräch
mit den
teilnehmenden
Gemeinden und
Organisationen
17:30-18:00
Grußworte und
Gebete der Religionen:
Buddhismus,
Christentum,
Hinduismus, Islam,
Judentum
18:30-19:00
PAUSE
Mit kleinem Imbiss
19:00-20:00
Eine musikalische
Brücke zwischen
Christentum und
Judentum
20:00-20:30
Inspirierend vom
Konzert und
geleitet von
Studierenden und
Prof. Dr. Funk der
KHSB
Donnerstag
10.07.
Baumschulenstr. 82-83,
12437, Berlin
16:00-18:00
Verlust – Neuanfang
– Hoffnung? Wie
geht das und was
braucht es dafür?
Geleitet vom
Integrationsbüro
und Kieztandem
17:00-19:00
Ein Kochworkshop
für Jung und Alt: Mit
Achtsamkeit
schmeckt es noch
besser
18:00-20:00
KRANKHEIT UND
LEID AM
KRANKENBETT
Unsere Seelsorge
unterstützt Sie bei
der Suche nach Ihren
persönlichen
Kraftquellen.
Mit Schwester Dr.
Beate Glania
Freitag
11.07.
Sterndamm 90/94,
12487, Berlin
17:00-19:00
Abrahamitischer
Dialog über
Verlust und Trost
17:00-19:00
WIE ERZÄHLT
MAN VOM LICHT IN
DER
DUNKELHEIT?
Ein kreativer
Schattentheater-
Workshop
für Kinder
19:00-20:30
MUSIKALISCHE
REISE: KURDISCHE
KLÄNGE &
ABENDESSEN
Genießen Sie einen
Abend mit kurdischer
Musik von Koma
Reng, begleitet von
einem gemeinsamen
Essen in gemütlicher
Atmosphäre.
Samstag
12.07.
Lindenstr. 43,
12555, Berlin
11:00-13:00
SPAZIERGANG
DURCH
ABWESENDE
GESCHICHTE
Religiöse
Gemeinschaften
zwischen Verfolgung,
Widerstand und
gelebtem Glauben.
13:00-14:30
MITTAGSSUPPE
MIT
ÖKUMENISCHE
M AUSTAUSCH
Wir formulieren
Ideen für zukünftige
Projekte der
Kommunale
Ökumene – aus den
Gemeinden heraus
(Interreligiöser
Dialog und Globales
Lernen)
Arndtstraße 11-15,
12489 Berlin
15:00-17:00
Ein Raum zum
Nachdenken über die
eigene Beerdigung
mit Pfarrerin Maike
Schöfer
Sonntag
13.07.
Deulstraße 16,
12459, Berlin
13:00-15:00
Bringt bitte eure Matten mit.
15:00-17:00
TRIALOG
ZWISCHEN OST
UND WEST
AUS DER LEERE
IN DIE FÜLLE
3 Religionen, 3 Texte,
1 Thema – Wie gehen
Hindus, Buddhisten
und Christen mit
Defizit und Leid um?
15:00-17:00
Geführte
Achtsamkeitsübungen
ab 4 Jahren.
Bitte bringt eure
Matten mit.
17:30-19:00
Festliches
Abschlusskonzert mit
hinduistischer Musik

Mittwoch, 09. Juli
Wir stellen uns vor
Gäste und Besucher sind herzlich eingeladen, die teilnehmenden Gemeinden und Organisationen kennenzulernen und mit ihnen in den Dialog zu kommen. Vorstellen werden sich:
- Das Buddhistische Haus – Berlin Frohnau
- Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ)
- Hindu Gemeinde e.V.
- TarbutTK – Initiative zur Förderung jüdischen Kulturlebens in Treptow-Köpenick
- Kieztandem
- Berliner Forum der Religionen
Zeit: 17:00 – 17:30 / 18:30 – 19:00 Uhr
Ort: Kath. Kirche Christus König
Adresse: Nipkowstr. 15/19,
12489 Berlin
Eröffnungsveranstaltung
Auftakt zur Woche der Religionen 2025 Pfarrvikar Bernhard Gewers und seine Gemeinde laden herzlich zur Eröffnung der dritten Woche der Religionen ein, die sich in diesem Jahr der Frage widmet: „Wie gehen wir mit Verlust, Abwesenheit und Sehnsucht um?“
Grüßungsworten und Beiträge werden gesprochen und gesang von:
- Frau Adva Cotani-Lehmann, Koordinatorin der Woche der Religionen, Kommunale Ökumene
- Herr Gregor Postler, der Beauftragter für Partizipation und Integration in Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin
- Herr Hans-Joachim Ditz, Geschäftsführer der Ökumenischen Rat Berlin-Brandenburg (ÖRBB)
- Frau Maike Schöfer, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde in Berlin Adlershof
- Imam Sheraz Rana, Khadija Moschee, Ahmadiyya Muslim Jamaat
- Herr Goloka Bihari, Hindu Gemeinde e.V.
- Bhante Minuwangoda Swaminwahansa, das Buddhistische Haus – Berlin Frohnau
- Herr Yuval Halpern und Herr Avi Albers ben Chamo
Zeit: 17:30 – 18:30 Uhr
Ort: Kath. Kirche Christus König
Adresse: Nipkowstr. 15/19,
12489 Berlin
Choräle der Hoffnung
Eine musikalische Brüke zwischen
Christentum und Judentum
Das Konzert Choräle der Hoffnung schlägt eine musikalische Brücke zwischen Judentum und Christentum: Der israelisch-deutsche Komponist und Musiker Avi Albers Ben Chamo präsentiert neue hebräische Chormusik, inspiriert von der Klangsprache Johann Sebastian Bachs.
Die Stücke verweben traditionelle und zeitgenössische jüdische Texte mit der europäischen Choraltradition – und erzählen von Gemeinschaft, Verlust, Erinnerung und Hoffnung.
Das Projekt ist zugleich eine persönliche Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie des Komponisten, insbesondere mit dem Erbe seines Urgroßvaters, des früheren Haifaer Oberrabbiners Joseph Messas.
Ausführende: Das Jüdische Choralbuch Quartett
- Yuval Halpern (Tenor & Leitung)
- Laura Barchetti (Sopran)
- Petra Kördt (Alt)
- Markus Teichert (Bass)
Die eindrucksvolle Verbindung von Sprache, Glaube und Klang macht dieses Konzert zum Höhepunkt des Eröffnungsabends – und zur Einladung, sich gemeinsam auf den Weg zwischen Verlust und Hoffnung zu begeben.
https://avialbersbenchamo.com/neue-j%C3%BCdische-chormusik-berlin
Zeit: 19:00 – 20:00 Uhr
Ort: Kath. Kirche Christus König
Adresse: Nipkowstr. 15/19,
12489 Berlin
Diskussionskreise
Geleitet von Studierenden und Prof. Dr. Funk der KHSB
Wir laden ein, nach dem Konzert „Choräle der Hoffnung“ ins Gespräch zu kommen.
Wir freuen uns, wenn Sie nach den Chorälen der Hoffnung verweilen, um im Austausch mit einander zu teilen, was gut tut und tröstet, wenn wir mit Schwerem konfrontiert sind. Wir hoffen, dass wir, inspiriert von der Musik, neu entdecken, was verbindet und stärkt.
Wir Studierende aus der KHSB beschäftigen uns in diesem Semester mit interreligiösen Perspektiven auf existenzielle Themen.
Zeit: 20:00 – 20:30 Uhr
Ort: Kath. Kirche Christus König
Adresse: Nipkowstr. 15/19,
12489 Berlin
Donnerstag, 10. Juli
Ein neues Zuhause finden
Verlust – Neuanfang – Hoffnung? Wie geht das und was braucht es dafür?
Wir laden alle Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte, die seit kurzem oder schon länger in Treptow-Köpenick leben, ein, mit uns ins Gespräch zu kommen: Wen oder was mussten Sie zurücklassen? Wie sieht ihr Alltag hier in Treptow-Köpenick aus? Wie kann er gelingen, einen Neuanfang zu machen und was brauchen Sie dafür?
Die Teilnehmenden können von Ihren eigenen Erfahrungen erzählen und sich so gegenseitig Mut machen, aber auch Herausforderungen ansprechen, die sich nicht so einfach lösen lassen.
Eine gemeinsame Veranstaltung des Projekt KIEZTANDEM und des Büros für Partizipation und Integration des Bezirksamts Treptow-Köpenick.
Zeit: 16:00 – 18:00 Uhr
Ort: Ev. Kirche Baumschulenweg
Adresse: Baumschulenstr. 82-83,
12437, Berlin
BUDDHISTISCHES
KOCHEN
gemeinsam, achtsam, verbindend
Die buddhistische Gemeinde lädt herzlich zu einem interreligiösen Kochabend für Kinder und Erwachsene ein. Gemeinsam werden einfache, pflanzliche Gerichte zubereitet – Schritt für Schritt, mit Freude, Mitgefühl und Achtsamkeit im Umgang mit Lebensmitteln.
Dabei entsteht ein Raum des gemeinsamen Erlebens, der spielerisch Dialog, Respekt und Verständnis zwischen Generationen und Kulturen fördert. Mit dieser Initiative möchte die buddhistische Gemeinde zeigen, wie gemeinsames Tun Brücken bauen und interreligiöse Werte im Alltag erfahrbar machen kann.
Zeit: 17:00 – 19:00 Uhr
Ort: Ev. Kirche Baumschulenweg
Adresse: Baumschulenstr. 82-83,
12437, Berlin
Leid und Tod am Krankenbett aus religiöser Sicht
Seelsorgeteam mit Schwester Dr. Beate Glania im Alexianer Krankenhaus
Wenn durch Krankheit oder Trauer der gewohnte Lebensrhythmus unterbrochen ist, suchen Menschen nach Orientierung und Halt. In diesen Situationen möchten wir Sie begleiten und Ihnen beistehen. Unsere Seelsorge unterstützt Sie bei der Suche nach Ihren persönlichen Kraftquellen.
Zeit: 18:00 – 20:00 Uhr
Ort: Ev. Kirche Baumschulenweg
Adresse: Baumschulenstr. 82-83,
12437, Berlin
Freitag, 11. Juli
WAS UNS HOFFNUNG SCHENKT
Workshop über Hoffnung, Verlust und spirituelle Kraftquellen
Wie finden wir Hoffnung angesichts von Verlust, Abwesenheit und Sehnsucht?
In dieser trialogischen Lern- und Diskussionsrunde kommen drei spirituelle Perspektiven ins Gespräch: Judentum, Christentum und Islam. Ausgehend von kurzen Textimpulsen aus den jeweiligen Traditionen laden wir ein zu einem offenen Austausch über unsere Kraftquellen, Fragen und Bilder der Hoffnung.
Geleitet wird die Runde von Vertreter*innen dreier Religionsperspektiven:
– Herr Ahmad Khaliq (Beauftragter für interreligiösen Dialog, Ahmadiyya Muslim Jamaat)
– Prof. Dr. Christine Funk (Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin – KHSB)
– Rabbinerin Karen Engel (Synagoge Fraenkelufer)
Alle Interessierten sind eingeladen, mitzudenken, sich einzubringen oder einfach zuzuhören – ganz im eigenen Tempo und mit offenem Herzen.
Zeit: 17:00 – 19:00 Uhr
Ort: Ev. Kirche Johannisthal
Adresse: Sterndamm 90/94, 12487 Berlin
WIE ERZÄHLT MAN VOM LICHT IN DER
DUNKELHEIT?
Ein kreativer Schattentheater-Workshop für Kinder (6–10 Jahre) Eintritt frei
Kommt mit auf eine Reise ins Licht! In diesem fantasievollen Schattentheater-Workshop entdecken Kinder, wie sie mit einfachen Mitteln und viel Vorstellungskraft ihre ganz eigenen Geschichten erzählen können.
Denn jede*r von uns trägt ein Licht in sich – im Spiel mit Licht und Schatten erschaffen die Teilnehmenden persönliche Mini-Schattentheater mit Figuren und Kulissen, die ihre eigenen Erfahrungen, Sehnsüchte und Hoffnungen zum Leben erwecken.
Die Werkstatt wird geleitet von dem Künstler und Illustrator Guy Gurfinkel.
Keine Vorkenntnisse erforderlich – nur Neugier und Lust auf Geschichten!
Zeit: 17:00 – 19:00 Uhr
Ort: Ev. Kirche Johannisthal
Adresse: Sterndamm 90/94, 12487 Berlin
MUSIKALISCHE REISE:
KURDISCHE KLÄNGE & ABENDESSEN
Koma Reng ist eine junge kurdische Band aus dem Herzen Berlins, die frischen Wind in die deutsche Musikszene bringt. Sie gilt als die erste Nachwuchsband Deutschlands, die kurdische Musik mit Leidenschaft, Energie und Hingabe auf die Bühne trägt.
Mit tief verwurzelter Identität und jugendlicher Stimme schafft Koma Reng eine einzigartige Verbindung: Traditionelle Klänge verschmelzen mit modernen Sounds zu einem Musikerlebnis, das berührt und begeistert.
Die Musik der Gruppe entsteht aus Liebe – sie erzählt von Glück, Freude, Emotionen, Verbundenheit und Menschlichkeit. Koma Reng versteht ihre Musik als Einladung: Menschen zusammenzubringen, sie emotional zu berühren und einen offenen Raum zu schaffen, in dem jede*r willkommen ist.
Neben gefühlvollen Liedern interpretiert die Band auch temperamentvolle kurdische Tanzmusik – voller Rhythmus, Freude und Bewegung. So wird das Publikum auf zweifache Weise angesprochen: im Herzen und auf der Tanzfläche.
Koma Reng steht für Leidenschaft, Emotion und kulturelle Vielfalt.
Musiker:
Şero (Saz) * Elend (Geige) * Semko (Gitarre) * Wefa (Def) * Ferhat (Singen & Saz)
Zeit: 19:00 – 20:30 Uhr
Ort: Ev. Kirche Johannisthal
Adresse: Sterndamm 90/94, 12487 Berlin
Samstag, 12. Juli
SPAZIERGANG
DURCH ABWESENDE GESCHICHTE
***Wegen des Regnens treffen wir uns im Gemeindehaus der Kath. Kirche St. Josef ***
Als ehemaliger Ostberliner Bezirk war Treptow-Köpenick im 20. Jahrhundert über viele Jahrzehnte hinweg von staatlicher Religionsfeindlichkeit und institutioneller Repression geprägt. Bis heute ist religiöse Identität für viele Menschen im Bezirk ein sensibles und teils verborgenes Thema.
Während in Berlin-Mitte und im Westen der Stadt zahlreiche religiöse und spirituelle Zentren verschiedenster Glaubensrichtungen präsent sind, gibt es im größten Bezirk der Stadt – Treptow-Köpenick – trotz seiner kulturellen Vielfalt kaum sichtbare Orte des Glaubens außerhalb der christlichen Kirchen.
Dieser Spaziergang nimmt die Spannung zwischen religiöser Zugehörigkeit und gesellschaftlicher Unsichtbarkeit in den Blick. Im Mittelpunkt stehen zwei historische Perspektiven:
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Köpenick, die während der NS-Zeit ausgelöscht wurde, gibt Stephan Tornack von Museen Treptow-Köpenick einen Überblick – in Abwesenheit direkter Zeug*innen dieser Gemeinde.
Im zweiten Teil hören wir Berichte von evangelischen und katholischen Christ*innen, die während der DDR-Zeit im Spannungsfeld zwischen persönlichem Glauben und staatlichem Druck lebten.
Der Spaziergang lädt ein, gemeinsam durch die Altstadt zu gehen, zu hören, zu erinnern und neu zu fragen: Wie prägt das Unsichtbare unsere Gegenwart – und welche Stimmen wollen wir wieder hörbar machen?
Zeit: 11:00 – 13:00 Uhr
Treffpunkt: Kath. Kirche St. Josef
Adresse: Lindenstraße 43,
12555, Berlin
Mittagssuppe
mit ökumenischem Austausch
Nach dem Spaziergang laden wir herzlich zu einem einfachen gemeinsamen Mittagessen ein: Suppe, Brot und ein Raum für Gespräche.
Im Anschluss möchten wir miteinander ins Gespräch kommen: Was haben wir in dieser Woche erlebt? Was berührt, bewegt oder inspiriert uns – und was wünschen wir uns für die Zukunft?
Dabei richten wir eine besondere Einladung an Einzelpersonen, Gruppen, Gemeinden und Initiativen im Bezirk Treptow-Köpenick: Wenn Sie Ideen, Bedürfnisse oder Visionen für interkulturelle oder interreligiöse Begegnungen im Bezirk haben – bringen Sie sie ein!
Ihre Beiträge können in die Weiterentwicklung unseres Projekts „Zusammen Interreligiös in Treptow-Köpenick“ einfließen – gemeinsam gestalten wir, was entstehen soll.
Zeit: 13:00 – 14:30 Uhr
Ort: Kath. Kirche St. Josef
Adresse: Lindenstraße 43,
12555, Berlin
Memento Mori
Ein Raum zum Nachdenken über die eigene Beerdigung
Was soll von mir in Erinnerung bleiben? Welche Musik würde bei meiner Beerdigung gespielt? Wie könnte ein Abschied aussehen, der meinem Leben gerecht wird?
Dieser Nachmittag lädt dazu ein, innezuhalten, hinzuspüren – und sich die eigene Beerdigung als einen Ort von Sinn, Würde und Dankbarkeit vorzustellen.
In einem geschützten und ruhigen Rahmen begleitet Pfarrerin Maike Schöfer die Teilnehmenden durch eine Reihe offener Fragen und Impulse. Was möchten wir weitergeben? Welche Spuren wollen wir hinterlassen? Und was bedeutet es, bewusst über das Lebensende nachzudenken?
Zeit: 15:00 – 17:00 Uhr
Ort: Ev. Kirche Adlershof
Adresse: Arndtstraße 11-15,
12489 Berlin
Sonntag, 13. Juli
Yoga im Garten*
Bitte bringt eure eigenen Matten mit.
*Wegen des Wetters findet das Workshop drinnen statt*
Die hinduistische Gemeinde des Radha-Govinda-Tempels lädt herzlich ein zu einer offenen Yoga-Session im Grünen.
Im Garten der Baptistengemeinde Oberschöneweide praktizieren wir gemeinsam einfache Atem- und Körperübungen, die Körper, Geist und Seele in Einklang bringen. Willkommen sind sowohl Anfängerinnen als auch Fortgeschrittene – jeder kann im eigenen Tempo mitmachen.
Die Stunde wird angeleitet von erfahrenen Yogalehrer*innen aus der hinduistischen Gemeinschaft – achtsam, kraftvoll und offen für alle.
Zeit: 13:00 – 15:00 Uhr
Ort: Garten der* Ev. Freikirchlichen Gemeinde Oberschöneweide
Adresse: Deulstraße 16,
12459, Berlin
Trialog zwischen Ost und West: Aus der Leere in die FülleInformation
Was können spirituelle Traditionen aus Ost und West uns über Schmerz, Mangel und Wandlung sagen?
In diesem interreligiösen Trialog begegnen sich Christentum, Hinduismus und Buddhismus im offenen Austausch. Ausgehend von kurzen spirituellen Texten und persönlichen Impulsen laden wir zum gemeinsamen Nachdenken ein: – Wie gehen verschiedene Religionen mit Leiden und innerer Leere um? – Welche Wege führen zur Transformation, zur Fülle?
Mitwirkende:
– Pfarrer Bernhard Gewers, Katholische Kirche Christus König, Berlin
– Goloka, Hindu Gemeinde e. V.
– Bhante Minuwangoda Swaminwahansa, Das Buddhistische Haus Berlin-Frohnau
Ein Nachmittag der spirituellen Tiefe, der Unterschiede respektiert und nach dem Verbindenden fragt.
Zeit: 15:00 – 17:00 Uhr
Ort: Ev. Freikirchlichen Gemeinde Oberschöneweide
Adresse: Deulstraße 16,
12459, Berlin
Kinder Meditation*
Bitte bringt eine Matte oder Decke mit
*Wegen desWetters findet das Workshop drinnen statt*
Parallel zum Trialog im Hauptsaal bieten wir einen ruhigen, offenen Raum für Kinder ab 4 Jahren. Gemeinsam üben wir Atemtechniken, geführte Fantasiereisen und einfache Bewegungen – spielerisch und mit viel Feingefühl.
Die Meditation wird von qualifizierten Lehrerinnen mit Erfahrung in der Achtsamkeitsarbeit mit Kindern angeleitet und findet bei gutem Wetter im Garten statt.
Willkommen sind Kinder aller religiösen und kulturellen Hintergründe – ohne Vorkenntnisse, nur mit Neugier und Offenheit.
Zeit: 15:00 – 17:00 Uhr
Ort: Garten der* Ev. Freikirchlichen Gemeinde Oberschöneweide
Adresse: Deulstraße 16,
12459, Berlin
Klänge jenseits der Tradition
Die hinduistische Gemeinde des Radha-Govinda-Tempels lädt herzlich ein zu einem Abend voller spiritueller Musik: Gemeinsam rezitieren wir ausgewählte Namen Brahmans, singen traditionelle Bhajans und verehren Krishna – den Gott der Liebe und Freude – in Gesang und Klang.
Zeit: 17:30 – 19:00 Uhr
Ort: Garten der Ev. Freikirchlichen Gemeinde Oberschöneweide
Adresse: Deulstraße 16,
12459, Berlin





