Ein Leitfaden unserer Arbeit

Bildungsstelle: Umsetzen der Trias Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung im Rahmen der nachhaltigen Strukturentwiklung

Die Kommunale Ökumene Treptow-Köpenick mit ihren verschiedenen Institutionen und ihrer breiten Vernetzung hat ihrer Wurzeln in den vielschichtigen Diskussionen der Ökumenischen Versammlungen der 1980ziger Jahre.

Wegweiser war immer der Konziliare Prozess um Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Auf dieser Grundlage wurden über Jahrzehnte hinweg und unter Federführung der Ökumenische Initiativgruppe Eine-Welt (OEIGEW) Projekte umgesetzt, die sich diesem ökumenischen Weg annahmen.
Idee dieses Projektes ist es, die Prozesse zu analysieren und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Denn ganz nebenbei entstand eine für seine Zeit und in seiner Umsetzung bis heute ziemlich einmalige Institution – die Kommunale Ökumene. In ihr wurde der  Konziliaren Prozesses mit den Nachhaltigkeitszielen (heute Agenda 2030/ SDGs) verwoben und so finden christliche Themen, Anliegen und Ideen bis heute Eingang in die Arbeit der Kommune.

Doch lässt sich das nachahmen? Dieser Frage geht das Projekt nach und vermittelt die Treptow- Köpenicker Erfahrungen auch über den Stadtbezirk hinaus weiter.

Viele Faktoren haben die Bildung der Kommunalen Ökumene begünstigt. Das konnte auch in den Beiratstreffen zum Projekt in Zusammenarbeit mit Vertretern des Ökumenischen Rates Berlin-Brandenburg, des Kirchlichen Entwicklungsdienstes und des Bezirksamtes Treptow-Köpenick und Brot für die Welt gezeigt werden. Um diesen Weg nachvollziehbar zu machen, wurde eine „Fahrplan“ erstellt, der verbildlicht, wie Vernetzung zwischen Kirchen (innerhalb einer Ökumene) und Kommune funktionieren kann. In einer Handreichung werden nun Good Practice – Beispiele aus Treptow- Köpenick vorgestellt. Die Materialien sollen die Möglichkeit bieten, bei der Arbeit mit dem Konziliaren Prozess in den Gemeinden und den Stationen der eigenen Arbeit Orientierung zu finden und Anreize schaffen, als Christen aus den Kirchen heraus aktiv zu werden.

Bild: Brot für die Welt

Das Projekt startete 01.06.20 und befindet sich seit dem 01.06.21 in der zweiten Phase bis 30.11.22.

Den Beginn des Projektes machte eine ausgiebige Recherche und Analyse zu den Prozessen in und um die Kommunale Ökumene aus. Momentan werden Materialien entwickelt, die Gemeindearbeit zum Konziliaren Prozess und zur Kommunalkooperation möglich machen.  Dazu sind  Veranstaltungen und Workshops geplant.

 

Ich freue mich auf Ihre Nachricht:

peschel-paetzold@kommunale-oekumene.de

Projektbüro der Kommunalen Ökumene Treptow-Köpenick

Lobitzweg 1-5, 12557 Berlin